Alles begann mit einer Idee, einem Traum, einer Vision…..

Mit Laptop unterrichten… den Unterricht direkt mit allem was dazugehört auf dem Endgerät vorbereiten… flexibel in einer Lerneinheit reagieren können und noch mal eben schnell ein Video einbinden oder eine Erklärung dazuschalten, damit die Aufgaben erfolgreich gelingen können….

Ergbnisse schnell sammeln und vergleichen, Schülerarbeiten einsehen, kontrollieren und mit Feedback versehen können und die Arbeitsergebnisse aus dem Unterricht mit den Schüler*innen teilen, sodass alle sämtliche Materialien zur Verfügung haben und lästiges Abschreiben in Großteilen entfällt.
Das war die Arbeitsweise, die ich für mich entdeckt hatte und die ich gerne fokussieren und professionalisieren wollte.

Diese Bedüfnisse erfüllten mir die Programme One Note Classbook in Kopplung mit Teams aus dem Office 365– Education – Packet von Microsoft.
Diese Software haben wir über unseren Schulträger zur Verfügung gestellt bekommen.

Als digitale Lehrerin in einer “nicht digitalen Klasse” bereitete ich meinen Unterricht wie z.B. Einstiege, Arbeitsseiten mit Textausschnitten und ergänzenden Abbildungen oder Videos, Aufgabenerklärungen und eben alles, was ich im Unterricht zeigen wollte, Zuhause an meinem Surface vor.
Im Unterricht konnten wir dann unsere Denkprozesse oder auch Arbeitsergebnisse sammeln und für alle darstellen.
Schülerlösungen waren schnell verglichen und verbessert, denn mit der “Bild -Funktion” in One Note Classbook kann man ganz leicht die Hefte der Kids abfotogrfieren und nebeneinander darstellen.

Geniale tools- aber ohne Schülerendgeräte nur eingeschränkt nutzbar

Hauptsächlich nutzen wir in der “nicht-digitlen”-Klasse die Inhaltsbibliothek von One Note Classbook. Hier fanden die Schüler die Vorbereitungen der nächsten Unterrichsttunde, Arbeitsergebnisse der vergangenen Stunden oder zusätzliche Hilfen oder Erklärungen in Form von Audio- oder Videoformaten zu den behandelten Aufgaben.
So konnten auch die Eltern die Erklärungen aus dem Unterricht ansehen und beispielsweise für die Vorbereitung auf die Klassenarbeit nutzen.

Ich legte allen Schüler*innen außerdem ein eigenes Schülernotitzbuch im One Note Kursnotitzbuch an. So konnten sich die Kids die Unterrichts- oder Lerninhalte aus der Inhaltsbibliothek in ihr Notitzbuch kopieren und sich quasi ein digitales Heft erstellen….

An dieser Stelle wurde sehr deutlich klar, dass die Zusammenarbeit noch viel intensiver und der Unterricht noch viel kreativer und individueller mit vielen neuen methdodischen Möglichkeiten gestaltet werden könnte, wenn die Schüler*innen auch alle ein Endgerät hätten…

Nur wie hätte man dies bitte umsetzten sollen….

Die Frage, ob die Eltern sich eventuell für das digitale Arbeiten im Unterricht begeistern lassen und einen Laoptop für die Kids anschaffen würden, stand zwar zweifelnderweise im Raum…. aber ein noch größeres Hindernis dabei war, dass es ja an dieser Stelle sinnvoll wäre, wenn mehrere Lehrer*innen in einem Klassenteam diese Art Unterricht verfolgen, weil sich sonst die Anschaffung von einem digitalen Endgerät für die Eltern nur eingeschränkt lohnen würde…..

Neben mir probierten sich natürlich auch noch einiege andere Kolleg*innen am ASG im digitalen unterrichten aus.
Man konnte beobachten, wie sich immer mehr Lehrer*innen in den letzten sechs Monaten stiftunterstütende Computer zulegten oder die Nachfrage nach Installationen vom Beamern in den Klassenräumen wuchs.
Allerdings brödelte jeder eher im Gesamten so sein eigenes Ding….
Wenig Zeit, eine hohe Aufgabenfülle oder auch teilweise wenig ergriffene Gelegenheiten für Austausch über best practice oder absolute fails machten die Chance voneinander zu lernen oder auch voneinander zu profitieren recht gering, was von vielen auch als Schade empfunden wurde.
Außerdem gab es dadurch auch kein wirkliches Konzept, welche Zusammenstellung von Software oder integrierten Lernapps in welchen Fächern wie gut funktionierten oder sinnvoll waren…..

Das müsste doch zu ändern sein…

Es musste also ein Konzept für die Schule her, wie man in möglichst vielen Fächern mit möglichst vielen Kollegen richtig guten digitalen Unterricht anbieten kann.
Dafür müssten sich ein paar Köpfe darüber Gedanken machen, wie man Soft- und Hardware schlau kombiniert und dann die ganze Sache den Kolleg*innen, die Lust haben, berufsbegleitend, an individuellen Kompetenzen anknüfend und recht fächerspezifisch beibringt, dass ein erfolgsorientiertes, freudvolles Arbeiten möglich ist und man sich in seinen Fächern auch noch optimal austauschen und vernetzten kann.

Die Idee für Edu-sense war geboren
…gerade nachdem ich feststellte, dass die oben geschilderte Problematik in ähnlicher Weise auch bei vielen anderen Schulen vorlag und wir ja alle in einem Boot saßen.


Hättet man gute digitale Lehrer*innen in einem Klassenteam könnte man auch die Anschaffung von Schülerendgeräten im Konzept “bring your own device to school” (BYODTS) vor den Eltern rechtferitgen und Fans gewinnen.

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    22. August 2019

    digitaler Unterricht Office 365 One Note One Note Classbook Teams

    "Digitale Transformation beschreibt die Haltung zur Bildung unter dem Einfluss der Digitalität"

    Playbook

    Mit einer gemeinsam erarbeiteten Blaupause, dem Playbook, wollen wir Schulen helfen, den für sie individuell optimalen Weg der Transformation zu finden.