Anika Buche erzählt persönlich, wie Edu-sense begonnen und sich entwickelt hat

Wie fing das mit Edu-sense eigentlich an?

Edu-sense startete als persönliches Projekt unserer Gründerin Anika Buche. Sie begann im September 2018 damit, einen Blog über die Erfahrungen zur digitalen Transformation an ihrer Schule zu führen und die Fortschritte sowie Herausforderungen, die damit einhergehen, zu dokumentieren.

Zusammen mit einigen weiteren engagierten Lehrkräften vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Hürth hat Anika Konzepte für guten digitalen Unterricht erarbeitet und wollte mit ihrem Blog Ergebnisse festhalten und Erfahrungswerte teilen. Bereits hier zeigte sich die #EinfachMalMachen-Mentalität, die Edu-sense bis heute prägt: Den Namen und das Logo erarbeitete sie zusammen mit ihrem Mann spontan während einer Urlaubsreise.

Beispiele des alten Blogs

Der Blog wurde nach und nach immer weiter befüllt. Themen waren beispielsweise die erste digitale Klasse am ASG Hürth, die dank der Unterstützung durch Frank Thelen entstehen konnte, die Implementierung eines Breitbandanschlusses für die Schule, die Einführung einer schulweiten digitalen Lernplattform und der Aufbau eines internen Fortbildungsteams. Anika selbst sagt dazu:

Ich bin kein besonders guter Schreiber im klassischen Sinne, aber es war mir wichtig, diese praxisnahen Erfahrungen und Entwicklungsprozesse zu teilen, damit andere Schulen davon profitieren können.

Wie entwickelte sich Edu-sense vom Lehrerinnenblog zum Gemeinschaftsprojekt?

Da sind wir ganz ehrlich: Bei aller Arbeit, die in Edu-sense steckt (und das ist beileibe nicht wenig), gehört bei solchen Dingen auch immer ein bisschen Glück dazu. In diesem Fall bestand unser Glück darin, dass Menschen schon früh auf uns aufmerksam wurden.

Die 2014 gegründete Strategieberatung ADVYCE, die sich neben typischen Business-Projekten auch das Vorantreiben wichtiger gesellschaftlicher Themen auf die Fahne geschrieben hat, wurde um drei Ecken über einen Kontakt bei Conrad Electronic (mit denen Anika zuvor die erste digitale Klasse am ASG Hürth aufgebaut hatte) auf den Blog aufmerksam. ADVYCE-Gründer Burkhard Wagner war bereits nach dem ersten Telefonat mit Anika begeistert von der grundlegenden Idee und ihrer positiven Energie. So war die Entscheidung, Edu-sense professionell aufzubauen, zu begleiten und zu unterstützen, schnell gefällt.

Mit Kommunikationsprofi Erik Bethkenhagen, Pressesprecher bei ADVYCE und Berater bei Hoffmann & Partner Executive Consulting, sowie Entwickler Alexander Kämpfe von AK86, der vorher u. a. die ADVYCE-Website programmierte, waren schnell zwei weitere zentrale Köpfe mit an Bord.

Eriks Kontakte in die Digitalagentur nexum, unter anderem zu den CEOs Georg Kühl und Michael Klinkers, führten dazu, dass in kürzester Zeit ein schlagkräftiges Team für die Aufbereitung und Veröffentlichung der Inhalte von Edu-sense aufgebaut werden konnte. Von Redaktion über Design bis hin zur kreativen Leitung des Projekts sind hier alle erforderlichen Bereiche und Kompetenzen abgedeckt, um das Projekt Edu-sense so zu gestalten, dass noch mehr Menschen darauf aufmerksam werden und sich anschließen.

Dank unseres gut vernetzten Teams konnten wir schon bald weitere Kontakte knüpfen, die wiederum weitere Türen öffneten – zum Beispiel zu Doro Bär, Annalena Baerbock oder Verena Pausder.

Auch Lehrer*innen und Bildungsinteressierte gewannen wir nach und nach hinzu.

Zusammenfassend gesagt könnten wir nicht glücklicher darüber sein, mit welchem Schwung wir Edu-sense ins Rollen gebracht haben. Und wie das eben so ist mit Dingen, die ins Rollen kommen, wird auch Edu-sense in absehbarer Zeit hoffentlich nicht damit aufhören. 

Teammitglieder von Edu-sense während eines gemeinsamen Workshops

Anfang 2020 entwickelten wir Visionen, tauschten Ideen aus und wollten mit Edu-sense so richtig durchstarten. Dabei ergaben sich viele Fragen: Wie können wir Lehrer*innen einstellen, die Edu-sense langfristig mitgestalten? Wie können wir den Betrieb einer professionell betreuten und regelmäßig wachsenden Website auf Dauer gewährleisten? Wie können wir uns Software, aufwändige Programmierarbeiten, digitale Infrastruktur und die Menge beteiligter Personen auf Dauer leisten? Wie so oft, wenn coole Ideen umgesetzt werden sollen, landet man am Ende beim Thema Geld.

Uns war schnell klar, dass die langfristige Finanzierung einer ambitionierten Initiative wie Edu-sense nur mit Spenden möglich sein würde. Dazu benötigten wir eine Geschäftsform, die Spendenquittungen ausstellen kann. Der Gedanke, eine Stiftung zu gründen, stand zeitweise im Raum, war jedoch wegen der hohen erforderlichen Einlagen alles andere als attraktiv. So entschieden wir uns letztlich für die gGmbH. Bei diesem Schritt stand uns Dr. Bettina Wawretschek von stolzenberg-legal.de beratend zur Seite. Volker Lehmann unterstützte uns pro bono bei der Markenanmeldung.

Von Beginn an war es für Anika wichtig, dass Edu-sense ein Gemeinschaftsprojekt ist und keine Solonummer. Alle Menschen, die sich von Anfang an am Aufbau beteiligt haben, sollten auch Gesellschafter werden. Die gemeinsame Beteiligung am Unternehmen schweißt uns noch enger zusammen und wurde im Dezember 2020 mit der Gründung der Edu-sense gGmbH besiegelt.

Das sind unsere Gesellschafter:

  • Anika Buche
  • ADVYCE GmbH
  • Hoffmann & Partner Executive Consulting GmbH
  • nexum AG

Gesellschafter von Edu-sense bei der Gründung der gGmbH

(von links nach rechts: Anika Buche, Burkhard Wagner, Christian Weber, Notar Dr. Joachim Tebben, Erik Bethkenhagen, Dr. Michael Klinkers, Georg Kühl)

Teammitglieder erzählen ihre Geschichte

Möchtet ihr lieber von uns persönlich hören, wie wir zu Edu-sense gekommen sind und was uns motiviert? Kein Problem, einige haben ein Video aufgenommen, in dem sie genau das erzählen. Klickt auf eine Person, startet das Video und hört euch unsere Geschichten an.

Geschäftsführung
Gründungsteam
Partnerschaftsteam
Playbook-Team
Presse- und Media-Team
Spendenteam
Website-Team
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Alexander Kämpfe

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Lars Völcker

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Michael Klinkers

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Burkhard Wagner

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Christian Weber

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Erik Bethkenhagen

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Patrick Brauweiler

Was ist eine gGmbH und wie darf sie ihre Spenden einsetzen?

Die gemeinnützige GmbH (gGmbH) ist im deutschen Steuerrecht eine Kapitalgesellschaft, die ihre Erträge in gemeinnützige Ziele investiert. Besonders wichtig ist hierbei, dass alle betrieblichen Tätigkeiten einer gGmbH ausschließlich der direkten Verfolgung gemeinnütziger oder ideeller Zwecke dienen dürfen. Die gGmbH unterliegt derselben Dokumentationspflicht wie gewinnorientierte Unternehmen und muss u. a. am Ende jedes Jahres einen öffentlich einsehbaren Jahresbericht vorlegen, der den Ein- und Ausgang sämtlicher Gelder (z. B. Spenden) dokumentiert.

Sobald unser erster Jahresbericht online steht (Ende 2021), verlinken wir ihn euch an dieser Stelle.

Eine konkrete Aufschlüsselung der vorläufigen Spendenziele findet ihr direkt auf unserer Spendenseite oder bei unserer Spendenkampagne auf betterplace.org.

Wie funktioniert eine Partnerschaft mit Edu-sense?

Eine Partnerschaft mit Edu-sense bedeutet, intellektuelle oder materielle Unterstützung ins Projekt zu bringen. Generell stecken Partner*innen kein Geld in Edu-sense und bekommen im Umkehrschluss auch keines von uns. Sie stellen stattdessen Inhalte, Wissen und Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung (z. B. Erklärvideos von Simpleclub oder die Datenschutzberatung durch CompLex). Eine vollständige Liste aller Partner findet ihr hier.

Mehr dazu

Zahlt Edu-sense Gehälter?

Nein, grundsätzlich erhält unser Team kein Gehalt von Edu-sense. Wir arbeiten pro bono, sprich ehrenamtlich. Viele unserer Teammitglieder stecken jede Woche sehr viel Zeit und Arbeit in Edu-sense und machen dies auch wirklich gerne, doch auf Dauer reicht positiver Zuspruch allein nicht aus. Ein Ziel ist es jedoch, engagierte Praktiker*innen auf 450-Euro-Basis einzustellen, um noch zielstrebiger an der Weiterentwicklung des Playbooks zu arbeiten. Wenn ihr möchtet, dass sich Edu-sense in Zukunft weiter für die zeitgemäße Entwicklung von Schulen einsetzen sowie weitere Menschen einstellen und bezahlen kann, unterstützt uns am besten mit einer kleinen Spende.

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Wie hat Edu-sense erfolgreich in der Politik auf sich aufmerksam gemacht?

Durch die von Anika vorangetriebene Digitalisierungsarbeit an ihrer eigenen Schule wurde die lokale, aber auch die überregionale Presse auf sie aufmerksam.  Die anhaltende Medienpräsenz zahlte sich aus: Im Oktober 2019 wurde Anika zum Chancenkongress Bildung #digital #gestalten eingeladen, den die Digitalisierungsbeauftragte des Bundes, Dorothee Bär, ausrichtete. Zusätzlich trugen Frank Thelen und Verena Pausder, die beide im Innovation Council des Bundestags sitzen, Ihre Vision einer Best-Practice-Plattform für erprobte Schulkonzepte weiter. Weitere Kontakte und Talkrunden folgten, wie z.B. ein Instagram-Live-Talk mit Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und die Einladung zum Gespräch im Kanzleramt, wo wir die Möglichkeiten hatten, Bundeskanzlerin Angela Merkel unser Projekt vorzustellen. Doro Bär war sogar so überzeugt von der Idee hinter Edu-sense, dass sie Schirmherrin des Projekts wurde.

Woher rührte das hohe mediale Interesse an Edu-sense?

Edu-sense hat es sich zum Ziel gemacht, als soziale Initiative bereits erfolgreich erprobte Konzepte, Ideen und Ansätze von Schulen, die die Herausforderungen der zeitgemäßen digitalen Schulentwicklung bereits gemeistert haben, zu sammeln und in übersichtlicher Form für alle frei verfügbar aufzubereiten. Die Inhalte von Edu-sense sollen als Inspiration und Orientierung dienen können, sobald sie fertiggestellt sein würden.

Dieser Grundgedanke hat offenbar vielen Menschen gefallen: Zeitweise kamen wir beim Aufbau der Website den immer höher werdenden Anforderungen (klar: je mehr Reichweite, desto mehr möchte man präsentieren können) kaum noch hinterher. So wurde unser Konzept beispielsweise beim New Work Award von Xing vorgeschlagen und gewann sogar völlig unerwartet das Publikumsvoting, was uns einerseits natürlich sehr gefreut hat, aber andererseits auch für rauchende Köpfe in der Redaktion und beim Programmierer sorgte. So viel zu tun – und so wenig Zeit! Aber ganz im Sinne unserer Devise #EinfachMalMachen haben wir keine Scheu davor, auch Inhalte zu präsentieren, die noch nicht zu 100 % perfekt sind. Edu-sense ist vor allem anderen eine gemeinschaftliche Initiative, die von möglichst umfassender Beteiligung lebt und sich ständig weiterentwickelt. It’s a marathon, not a sprint.

Edu-sense lebt vom Mitmachen und dem gemeinschaftlichen Handeln

Nur gemeinsam sind wir stark. Unser Konzept beruht darauf, dass viele unterschiedliche Menschen ihre Erfahrungen teilen möchten. So vielleicht auch ihr? Bringt euch ein und teilt eure Ideen oder Konzepte mit uns!

Das ist unser Playbook

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