Edu-sense ist kein Konzept, das bemeckert, dass in Deutschland die Bildung einfach nicht die moderne Kehrtwende bekommt.

Ehrlich gesagt, gibt es genug Berichte, die klar machen, warum und wieso wir uns als Deutschland selbst im Weg stehen junge Menschen auszubilden, die neues Gestalten und Erfinden können: Menschen, die unsere Zukunft sind.

Großteils sind die Probleme bereits diagnostiziert und mit Lösungsvorschlägen versehen.

Das ist doch super, denkt man… leider ist es aber oft nur eine Theorie.

Wenn es ans Machen geht, fehlt der einheitliche landesweite (bundesweite) Entschluss und die Tatkraft in der Umsetzung.

Zu Groß sind Ängste vor den nötigen Veränderung, die, wie viele ahnen und wissen, bedeuten würden “ganz viel abreißen und neu machen”, “den Mut haben Bestehendes zu verwerfen und sich auf etwas einlassen, für das Langzeitstudien fehlen” und “sich Hilfe holen, bei Ländern, die den Wandel erfolgreich geschafft haben”.

Veränderungen entstehen nur da, wo der Mut zum Handeln und das Eingehen von Risiken der Ursprung ist.

Edu-sense wagt sich auf das Glatteis “Digitalisierung” und greift mit bestehenden Möglichkeiten der Jetzt-Zeit an.

Ja, stimmt: Edu-sense ist auch “nur” eines von vielen Graswurzelbewegungen.

Auch wir haben begonnen, wie viele andere Projekte derzeit, unser eigenes Süppchen aus der Not heraus zu kochen.

Dies mag der ein oder andere kritisch sehen, ABER wir kochen!

Woher diese vielen nebeneinander existierenden Süppchen kommen?

Weil viele Lehrer*innen und Schulen ab einem bestimmten Zeitpunkt an der praktischen Front einfach anfangen, weil sie handeln wollten, ihnen wie uns zeitgleich aber ganz viel fehlte, wie eine einheitliche All- in- One Schul- und Lernmanagement-Cloud_Software (die nun viel zu spät für viele ist, die schon auf dem Weg sind und teilweise auch nicht der optimalen Anforderung entspricht) , Gelder für Infrastruktur, Breitband, Fortbildung … .

Was uns aber nicht fehlte, war Willen und Engagement trotzdem den Weg zur Digitalsierung zu nehmen.

Was uns nicht fehlte, war Mut, Kreativität und Menschen, die mitziehen.

Und genau diese Potentiale haben wir genutzt und stehen heute dort mit Edu-sense, wo wir sind.

Zwischenfazit: Um Digitalsiierung in der Jetzt-Zeit anzugehen  braucht es Menschen, die mit den bestehenden Mitteln und Möglichkeiten den Mut haben zu handeln, zu beginnen, was zu bewegen.

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    1. Dezember 2019

    "Digitale Transformation beschreibt die Haltung zur Bildung unter dem Einfluss der Digitalität"

    Playbook

    Mit einer gemeinsam erarbeiteten Blaupause, dem Playbook, wollen wir Schulen helfen, den für sie individuell optimalen Weg der Transformation zu finden.